Nachdem durch das Fehlen der EU-Verordnung zum Färben von
Bioeiern Ostern 2008 für Biokäufer farblos war, wird Ostern 2009
nun durch den unermüdlichen Einsatz der Biohennen AG wieder
biobunt werden. Mit Unterstützung des ehemaligen
Landwirtschaftministers Horst Seehofer, in dessen Wahlkreis das
Vohburger Unternehmen liegt, konnte in Brüssel eine Einigung
erzielt werden, die das Färben von Bioeiern in traditionellen
Zeiträumen erlaubt. Die LfL Bayern hat die Verordnung (EG) Nr.
1254/2008 Der Kommission vom 15.12.2008 durch eine
Allgemeinverfügung vom 19.12.2008 umgesetzt. Das heißt, dass
nun endgültig der Weg zu gefärbten Bio Eiern, wenigstens für die
Osterzeit (Januar bis Ostern + 4 Wochen), frei ist.
Hier geht's zur vollständigen PR Meldung
... gefärbt mit naturidentischen Erdfarben
Die Erdfarben werden durch Hydrolyse von metallischem Eisen hergestellt. Das daraus gewonnene Eisenoxid wird durch Erhitzung auf den gewünschten Farbton gebracht.
Zur Versiegelung des Eis - um die Haltbarkeit zu erhöhen - setzen wir natürliches Kopalharz ein.
Dies sind Pflanzenharze aus in Afrika, Asien und Südamerika beheimateten Bäumen. Es handelt sich um sehr feste Harze, die entweder durch Einritzen der Bäume oder durch Ausgraben gewonnen werden.
Quelle: Informationssystem Nachwachsende Rohstoffe, www.inaro.de
Die Eier werden im Spritzverfahren mehrfarbig gesprüht.
Entscheidender Vorteil dieser Farben ist, dass sie wasserunlöslich sind und damit nicht durch Osmose in das Ei eindringen können.
Die Farben entsprechen
der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007 sowie der
Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/08 mit Änderung durch die
Verordnung (EG) Nr. 1254/2008 vom 15. Dezember 2008.
Kontrolliert durch Qualitätsgemeinschaft bunte Eier.