Das Projekt

 

 

Warum wir tun was wir tun

Unser Wahlspruch lautet „Mit Achtung vor dem Tier“, daher haben wir seit unserer Gründung im Jahr 1996 Richtlinien in der Tierhaltung, die weit über der EU-Bio-Verordnung und den meisten Bioverbänden liegen. Dennoch sind auch wir noch von den großen Brütereien abhängig, die unseren Bauern die Bio-Legehennen liefert. Viele unserer Bauern haben zwar bereits die Möglichkeit ihre Küken selbst aufzuziehen, was große Vorteile für ein von Anfang an stressfreies Zusammenleben bedeutet, aber die Tötung der männlichen Küken können wir dadurch nicht vermeiden.

Versuche, die Hähne aus der Hybrid-Legehennenlinie zu mästen sind fehlgeschlagen. Es stellte sich weder als wirtschaftlich noch als sinnvoll heraus, Tiere zu mästen, die aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften trotz hohem Futtereinsatz keinen guten Fleischansatz liefern, so dass alle Kosten auf das Ei abgewälzt werden müssen. Versuche einer Früherkennung im Ei sehen im Labor viel versprechend aus. Diese Methode wird jedoch noch Jahre brauchen, bis sie zur „Serienreife“ gedeiht.

Die von großen Brütereien neuerdings angebotene Dual-Hybride soll nun das Problem endgültig lösen. Die Legehennen dieser Linie legen zwar weniger Eier als die reine Legelinie, die Hähne setzen dafür aber genügend Fleisch an, dass von einer gewissen Wirtschaftlichkeit gesprochen werden kann. Was jedoch gleich bleibt ist die Abhängigkeit der Bauern von den Brütereien. Auch Biobauern wären hier ziemlich alternativlos von fünf großen Betrieben in Deutschland abhängig.

Mit unserem „hahn-henne-ei“-Projekt gehen wir nun zwei Probleme an: Zum einen die Kükentötung, zum anderen die Abhängigkeit der Bauern von einigen wenigen Brütereien. Sigi Rettermayer, langjähriges Mitglied der Biohennen AG, startete Anfang des Jahres mit einer kleinen Herde Hühnchen und Hähnchen der so genannten Zweinutzungsrasse „Le Bleues“ aus einer kleinen niederbayerischen Brüterei. Nun gilt es auszuwerten und zu prüfen, ob das Projekt im Laufe der Jahre auf alle Biohennen-Bauern ausgedehnt werden kann.

 

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Habichtstraße 42
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