Die Bauern

 

Sigi Rettermayer

 

Für die Bauern bedeutet das „hahn-henne-ei“-Projekt Neuland, denn eine alte Zweinutzungsrasse, wie die im Projekt aufgestallten Bressehühner, stellt erst einmal eine Herausforderung dar. Die Hähne bestechen nicht nur durch ihre Schönheit – strahlend weißes Federkleid und leuchtend rote Kämme – sondern auch durch ihre Lebendigkeit und Kommunikationsfreude. Umgangssprachlich heißt das: Sie lassen’s manchmal richtig krachen bzw. krähen. Auch die Legehennen zeigen sich nicht immer von der damenhaften Seite und brauchen daher viel Platz, um sich auch mal aus dem Weg gehen zu können. Die Richtlinien der Biohennen AG, die viel Platz in Stall, Wintergarten und Grünland vorschreiben, sind für das lebhafte Geflügel daher gerade richtig. Dennoch wird es in naher Zukunft eigene Richtlinien für das „hahn-henne-ei“-Projekt mit einem noch größeren Platzangebot und kleinen Herdengrößen geben.

Sigi Rettermayer, Mitinitiator des Projektes, ist der erste Bauer der Legegemeinschaft Die Biohennen AG, der sich dieser Herausforderung gestellt hat. Seine Beobachtungen sowie seine Erfahrungen mit der Zweinutzungsrasse werden für andere Bauern der Gemeinschaft wegweisend sein.

 

 

 

Sepp Grabmaier


Ein Geflügelzüchter mit Leidenschaft. Mit Leidenschaft für die Fütterung und die Haltung und vor allem mit Leidenschaft für die Hühner. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Sepp Grabmaier sich um die Legehennenherde der Biohennen-Zweinutzungshühner kümmert. Denn hier sind noch viele Fragen unbeantwortet. Angefangen mit der Tiergesundheit über die Legeleistung ist vieles zu dokumentieren und zu beobachten, damit das "hahn-henne-ei"-Projekt auch für andere Bauern der Gemeinschaft zum Erfolg wird.

Fünf Monate wachsen die Hennen beim Bauern auf bevor die Legeperiode beginnt. Da Tiere wie Menschen eine so genannte Prägephase haben, liegen die Vorteile der Aufzucht auf dem Bauernhof auf der Hand: Hennen wie Hähne haben Zeit ein soziales Gefüge aufzubauen, das ein stressfreies Zusammenleben ermöglicht.

 

 

Anton Meier

Bei Anton Meier in Vilsbiburg wächst eine Herde kräftiger Bauernhühner auf. Er zieht in einem Durchgang einen ganzen Schlupf, also Hühner und Hähne, für die Fleischproduktion gemeinsam auf, um zu dokumentieren, wie sich die Tiere verhalten. Dabei werden der Platzbedarf und das soziale Verhalten der bewegungsfreudigen Hühner genauso beobachtet wie der Futterbedarf. Die lange Mastzeit und das hochwertige 100% Biofutter machen einen "hahn-henne-ei" Bio-Bauerngockel zwar mit rund 19 Euro pro Kilo nicht billig, aber der Verbraucher bekommt die Garantie, dass das Tier in einer optimalen tiergerechten Haltung aufgewachsen ist.

 


 

Eduard Gruber

 

Wir haben Rasse - Unter diesem Motto wächst bei Bauer Eduard Gruber eine kleine Elterntierherde von Bressehühnern heran. Eine über 50 Jahre vernachlässigte Wirtschaftsgeflügelzucht lässt sich allerdings nicht innerhalb weniger Jahre wiederbeleben. Viel Zeit und viel wieder zu gewinnendes Know How sind nötig, um traditionelle Werte mit moderner Wirtschaftlichkeit zu verbinden. Eine eigene Rasse-Elterntierherde der Biohennen AG ist der erste Schritt, den gesamten Produktionsablauf für Eier und Fleisch, und damit auch die Wertschöpfung, in bäuerlichen Händen zu belassen. 

 

 


 

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