Unser Biohennen Nachwuchs stellt sich vor

Sie kennen kein Leben ohne Bio-Legehennen auf ihrem Hof, da sie von klein an mit ihnen aufgewachsen und vertraut sind.

Sehen sie auch ihre Zukunft in einem Umfeld von gackernden Hühnern, weiteren Tieren und inmitten einer idyllischen Natur?

 

Wir waren neugierig und haben drei Teenager aus unterschiedlichen Biohennen-Bauernfamilien befragt.

Julia, Paulina und Stefanie erzählten uns interessante Geschichten aus ihrem Alltag auf einem Bauernhof,
von ihren Hobbies und ihren Zukunftsträumen. 

 

Beeindruckende und inspirierende junge Persönlichkeiten, die die Zukunft der Biohennen AG vielleicht eines Tages mitgestalten werden.

Wir freuen uns darauf! 

 

Lernen auch Sie unsere drei "Biohennen-Mädels" näher kennen:

 

Julia, 12 Jahre, vom Biohof Übelacker in Windischeschenbach, Landkreis Neustadt an der Waldnaab in der Oberpfalz 

 

„Cowgirl“ mit Poesie

Bei Julia klingelt der Wecker früh um 6 Uhr. Der Bus bringt sie in die nahegelegene Schule in Windischeschenbach, ein kleines Städtchen mit 5.000 Einwohnern in der nördlichen Oberpfalz.
Oma, Opa und ihre Eltern essen zu Mittag gemeinsam, Julia als Nachzügler erst um 13.30h. Am liebsten isst sie Rühreier, aber nur die eigenen, da diese am besten schmecken. Fleisch mag sie nicht so sehr. 


Am Wochenende genießt sie das Beisammensein mit der ganzen Familie. Ihre drei älteren Schwestern leben bereits außer Haus, kommen aber regelmäßig zu Besuch. Ihre beiden kleinen Nichten bringen zusätzlich viel Lebendigkeit auf den Hof. Bei Kaffee und Kuchen gibt es unter den vier Generationen immer viel zu erzählen.  
Familienzusammenhalt und gegenseitige Unterstützung hat schon immer einen hohen Stellenwert im Hause Übelacker. Thomas und Angela Übelacker boten deshalb ihren vier Pflegetöchtern die Chance für ein Aufwachsen in einem natürlichen, liebevollen Umfeld.  


Von Kindesbeinen an half Julia auf dem Hof mit. Verantwortung für die Versorgung der Tiere zu übernehmen, ist für sie selbstverständlich. So kümmert sie sich täglich um die fünf Hasen und deren Stall. Manchmal mistet sie auch den Kuhstall aus. Beim Bedrucken der Printnummer auf die Bio-Eier im Hühnerstall wird ihre Unterstützung ebenfalls sehr geschätzt. Wo auch immer auf dem Hof und dessen Bewirtschaftung Arbeit anfällt, bietet sie freiwillig ihren Einsatz an. Da gibt es keine zwingenden Vorgaben von den Eltern. Dennoch langweilen sie auch manche Tätigkeiten, aber sobald sich ihre beste Freundin dazu gesellt macht es wieder Spaß. 

 

Ruhepausen und Rückzug gehören natürlich auch in ihren Tagesablauf und sind ihr sehr wichtig. 

Julia ist vielseitig interessiert und dementsprechend investiert sie auch viel Zeit in ihre Hobbies. Dazu gehört eine Reitbeteiligung und die Mithilfe bei Reitturnieren im Verein, da Pferde ihre größte Leidenschaft sind.
Montagnachmittags steht die Pfadfindergruppe und dienstags der Ministrantendienst auf dem Programm. 

Ein Bobbycar-Wettrennen mit ihrer Freundin Carolina oder das gemeinsame Schwimmen im Sommer in der nahegelegenen Naab, liebt sie besonders. Für Ausflüge mit ihren Schwestern oder Eltern, sei es ins Kino, in einen Hochseilgarten oder in Städte ist sie auch schnell zu begeistern. 


Ein besonders poetisches Talent von Julia zeigt sich in ihrer Namensgebung für die Tiere auf dem Hof. Fällt ihr unter den 3.000 Biohennen ein Tier aufgrund einer außergewöhnlichen Gefiederfärbung auf, beschenkt sie dieses mit einem Namen. Durchaus keine gewöhnlichen, sondern Wortkombinationen, die für sie schön klingen. Eine Katze darf sich z.B. „dark dream of chocolate rose“ (dunkler Traum aus Schokoladenrose) nennen. Wie wunderschön!

Ihre Verbundenheit zu den Tieren spiegelt sich nicht nur im Erkennen ihres Wesens und der dazu passenden Namensfindung wider, sondern auch in innigen Beziehungen zu ihnen. Diese besteht vor allem zwischen ihr und der sanftmütigen Kuh „Atlanta“. 

Julia, ein „Cowgirl“ der besonderen Art:

Nur sie kommt in den Genuss auf dem Rücken einer Kuh in einem gemächlichen Tempo „reiten“ zu dürfen. Das gegenseitige Vertrauen der beiden wuchs über viele Jahre hinweg und wird von Julias Freundinnen sehr bestaunt. 

 

Trotz ihres jungen Alters sieht Julia ihre Zukunft schon ganz klar vor sich. Ein Umzug in eine Stadt ist für sie ausgeschlossen. Dort sind ihr zu viele Menschen und die Luft ist zu verschmutzt. Ein Tagesausflug nach München mag sie allerdings schon, vorallem wegen den vielen Parks. 

 

Einen Job in einem Büro kann sie sich so gar nicht vorstellen. Eine Hofübernahme wäre ihr Wunsch und ein Leben weiterhin mit vielen Tieren. Pläne für die Erweiterung des Hofes mit einer Reithalle und Reitschule schwirren bereits in ihrem Kopf. 


 

Paulina, 14 Jahre vom Biohof Stallhofer in Schönau, Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern

 

Tier- und naturverbunden mit kreativ-musischen Talenten

Auch Paulinas Tag startet früh am Morgen. Bus fahren und Schulbesuch füllen den Vormittag. Die Familie wartet auf ihre Rückkehr um dann gemeinsam das lecker zubereitete Mittagessen von Mama zu genießen. Kartoffelgerichte stehen bei Paulina auf der Liste ihrer Lieblingsgerichte ganz oben, gleich danach folgt der Pfannkuchen. 
Frische Eier von ihren 6.000 Bio-Legehennen als auch Gemüse und Feldfrüchte aus eigenem ökologischem Anbau bieten den Stallhofers tagtäglich eine gesunde Ernährung, die ihnen sehr wichtig ist. Paulina übernimmt in der Küche gerne die Zubereitung eines knackigen Salats und für besondere Anlässe auch mal das Kuchenbacken.

 

Sobald die Hausaufgaben erledigt sind, stehen weitaus angenehmere Pflichten auf ihrem Tagesplan: erst die Versorgung der Hasen und dann das Herumtollen mit Hund Leonie. Die hofeigenen Ponys freuen sich ebenfalls, wenn sie von Paulina ausgeführt werden.

In den Ferien finden sich viele weitere Möglichkeiten, die Eltern im Hühnerstall, auf dem Feld oder bei der Versorgung der vielen Tiere zu unterstützen. Aufgaben, die sie gerne freiwillig übernimmt.  

 

Neben den Tieren, gönnt sie sich aber auch Zeit für weitere Hobbies. Dank mehreren Jahren Gitarrenunterricht kann sie Lieder aus den unterschiedlichsten Genres spielen. Ihr Repertoire reicht vom Klassiker „Fürstenfeld“ von STS bis zu Metallica Songs. An Weihnachten und Geburtstagen kommen auch Familie und Freunde in den Hörgenuss ihres musikalisches Talents. 

Eine weitere Leidenschaft von ihr ist das Zeichnen, mal mit Bleistift, mal mit Aquarellfarben. Ihre Kunstwerke schmücken mittlerweile das ganze Haus - eine ideale Ausstellungsfläche zur Würdigung ihrer Zeichnungen. 

 

Abwechslung in ihre Freizeitaktivitäten bringen gemeinsame Unternehmungen mit ihrer älteren Schwester Lena in die Umgebung, Fahrradtouren mit Freunden und Urlaub mit Mama in den Bergen. 
Computer, Fernsehen und Handy finden sicherlich auch Aufmerksamkeit, stehen allerdings in der Rangfolge ihrer Interessen hinten an. Das unterscheidet sie sicherlich von vielen Gleichaltrigen in der heutigen Zeit. 

 

Paulina kennt die Vorteile vom Aufwachsen auf dem Land: sich immer frei bewegen zu können, sei es im Stall, auf dem Hof, in der umgebenden Natur und inmitten von Tieren. Durch die ständige Anwesenheit der Eltern und Großeltern auf dem Bauernhof, fühlte sie sich stets im Verbund der Familie behütet und sicher und genoss gleichzeitig viel Freiraum zur Entfaltung ihrer kreativen Talente.
Ein Leben in der Großstadt und ohne Tiere kann sie sich nicht vorstellen. Eine Kleinstadt vielleicht schon, da diese doch einige Vorteile bietet. Die notwendigen Geschäfte befinden sich in unmittelbarer Nähe, spontane Treffen mit Freunden sind möglich und ein attraktives, vielfältiges Freizeitangebot findet sich dort. Die eingeschränkte Mobilität auf dem Land ist schon ein Nachteil für einen Teenager, meint sie.

   
Noch macht sich Paulina keine Gedanken um ihre Zukunft. Durch mehrere Pflicht- und Freiwilligen-Praktika konnte sie bereits Einblick in die Berufswelt gewinnen. Eines davon, im Ingenieurbüro, gefiel ihr besonders gut. Dort konnte sie ihre Kreativität und ihre Ideen einbringen und hatte sehr nette Arbeitskollegen. 

Ob sie für ihre Zukunft eine weiterführende Schulbildung oder eine Ausbildungsstelle wählt, wird sich zeigen. Die Hofübernahme eines Tages ist auch nicht ausgeschlossen. Eine eigene Familie mit Hund und Hasen ist allerdings ein klares Ziel für Paulina.  


 

Stefanie, 15 Jahre, vom Biohof Steckermeier in Neufraunhofen, Landkreis Landshut  in Niederbayern

 

Goldene Kehle mit freiheitsgeprägten Wurzeln

Stefanie ist das Küken der Familie Steckermeier. Die älteste Schwester Katrin ist bereits ausgezogen und Verena kommt erst abends nach Hause. 
Das gemeinsame Mittagessen genießt sie entweder mit Mama oder bei ihrer im Ort lebenden Oma. Zu ihr hat sie eine starke Verbindung, da sie ihre ersten Jahre unter ihrer Betreuung auf dem Hof aufgewachsen ist, während ihre Eltern ganztags arbeiteten. 

 

Stefanie erinnert sich an eine Kindheit mit viel Freiheit: Omas Bauernhof mit Hund Rika, dem Kuhstall, einem Garten und vielen umgebenden Feldern und Wiesen bot einen wunderbaren Abenteuerspielplatz ohne Einschränkungen und Gebote. 
Deshalb entschied die Familie, sie in diesem freizügigen und wohlbehüteten Umfeld länger aufwachsen zu lassen und erst mit 5 Jahren im Kindergarten anzumelden. Stefanie empfand es dort sehr einengend und weniger spannend und fühlte sich anfangs gar nicht wohl. Rückblickend ist sie heute ihren Eltern sehr dankbar, dass sie so lange eine unbeschwerte Kindheit genießen durfte. 
 
Stefanie liebt alle Tiere und fühlt sich mit ihnen verbunden. Das Leben auf dem Land mit all seinen Vorteilen und Möglichkeiten schätzt sie sehr. Man kennt alle Dorfbewohner, fühlt sich sicher und hat die Freiheit vieles auszuleben, auszuprobieren und zu unternehmen:
Dazu gehört u.a. das Fahren mit Quad oder Traktor, mit Papa in den Wald gehen und ihm beim Holzfällen helfen und zuhause dann das Holz spalten oder lange Fahrradtouren mit Mama oder Freunden in der idyllischen Natur. 

Viele ihrer Aktivitäten erfordern viel Mut und Selbstvertrauen - Eigenschaften, die Stefanie in sich trägt.  

So ist es auch kein Wunder, dass Christine und Georg Steckermeier ihrer jüngsten Tochter vollstes Vertrauen entgegenbringen. Sind sie mal unterwegs, übernimmt sie gewissenhaft die Verantwortung und kümmert sich um den Hühnerstall mit 2.000 Bio-Legehennen. Zusammen mit Oma sortiert sie die Bio-Eier und achtet auch darauf, dass die Hühner abends ihren Schlafplatz im Stall aufsuchen.  

 

Eine goldene Kehle und jahrelanger Gesangs- und Klavierunterricht führten dazu, dass Musik eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Auftritte im Chor als auch spontane musikalische Abende, gemeinsam mit Mama an der Gitarre, genießt sie sehr. Ihr Repertoire ist vielseitig, Balladen, Popsongs aber auch Heimatlieder gehören dazu. 


So sehr Stefanie das Landleben liebt, könnte sie sich auch ein Leben in der Stadt für eine gewisse Zeit vorstellen. Dem ist sie grundsätzlich nicht abgeneigt, allerdings wohlwissend, dass es ihr dort nicht besser gehen würde. Eher die Neugier auf diese Erfahrung würde sie dazu bewegen. 
Gleichzeitig sieht sie in ihrer Zukunft auch die Möglichkeit einer Hofübernahme. An Ideen dafür mangelt es ihr nicht: Umbau des alten Bauernhauses mit einem schönen Hofladen, indem Obst und Gemüse aus eigenem ökologischem Anbau und Bio-Eier verkauft werden. Ein Hof-Café mit gelegentlich stattfindenden musikalischen Darbietungen taucht ebenfalls in ihrer Zukunftsvision auf.

So könnte sie zwei Leidenschaften miteinander verbinden: das Singen und das Leben auf einem Bio-Hof mit Tieren und Natur und dessen Bewirtschaftung. 
 

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